Und weiter gehts mit unserer kleinen Videoreview-Reihe. Danilo gibt im Video einen kurzen Überblick über das Hanvon Sentip 1201WD. Die “W” Edition des Hanvon Sentip haben wir hier kurz angetestet. Über Feedback sind wir natürlich wie immer dankbar!
Hanvon Sentip 1201WD – Video Review / Test
Hanvon Art Master III – Video Review
Danilo zeigt euch in dem 5-minütigem Video einen kurzen Überblick über das Hanvon Art Master 3. Feedback ist natürlich gerne im Kommentarbereich, ob Youtube oder auf Grafiktablett24, gern gesehen!
Zum Hanvon Art Master 3 Test geht es hier.
Hanvon Art Master III Test – Der Hanvon Art Master 3 unter der Lupe
Nach dem knapp 4-wöchigen Praxisgebrauch des Hanvon Art Master III, wage ich mich hier einen kurzen Testbericht zu veröffentlichen. Anfang Mai hatten wir ja schon den Art Master 1209 unter die Lupe genommen – nun ist sein neuer, größerer Bruder an der Reihe.
Hanvon Sentip 1201W Test
Hanvon Sentip
Viele Benutzer haben ein großes Problem bei Grafiktabletts: sie sehen nicht direkt, was sie zeichnen. Man neigt oft dazu, auf die Oberfläche des Tabletts zu schauen, obwohl dort nichts dargestellt wird. Abhilfe schaffte bis vor Kurzem nur der Wacom Cintiq, der mit knapp 2000 Euro für Hobbygrafiker eine Liga zu hoch war. Mit dem Havon Sentip kommt jetzt Bewegung ins Spiel.
Der chinesische Hersteller von Grafiktabletts bietet mit dem Sentip eine ernst zu nehmende, preiswerte Konkurrenz zu den Cintiqs auf den Markt.
Hanvon Art Master 1209 Test
Vor einigen Tagen hatten wir das Hanvon Rollick 0504 etwas näher angeschaut – nun kommt der größere Vertreter aus dem Hause Hanvon an die Reihe: der Art Master 1209. Bis vor kurzer Zeit gab es nur eine Antwort auf die Frage welches Grafiktablett für den professionellen Gebrauch in Frage kommt: ein Wacom. Nach dem Wegfall wichtiger Patente, stellen mittlerweile immer mehr Firmen neue Grafiktabletts her und beleben den Markt durch Konkurrenz. Die Produkte der Art Master Serie sind mit denen der Wacom Intuos Serie zu vergleichen – preislich siedeln sich Tabletts von Hanvon jedoch deutlich unter denen von Wacom an.
Hanvon Rollick 0504 Test – Konkurrenz für Wacom?
Nach dem Wegfall eines der wichtigsten Patente für Wacom (batterielose Stifte für Grafiktabletts), drängen jetzt immer mehr Hersteller mit neuen Produkten auf den Grafiktablett-Markt. Einer von ihnen ist Hanvon, eine chinesische Firma die sich auf die Herstellung von Grafiktabletts (u.a. Pen-Display-Tabletts), eBookreader sowie Gesichts- und Texterkennungstechnik spezialisiert hat.
Heute auf dem Tisch haben wir das Hanvon Rollick 0504 zum Testen.
Das kleinste und günstigste Grafiktablett von Hanvon ist mit 127mm x 102mm großen Arbeitsfläche offensichtlich für Hobbygrafiker gedacht. Die maximale Erkennungshöhe für den Stift beträgt dabei 7mm.
Test: Wacom Bamboo Fun Pen and Touch
Das Wacom Bamboo Fun Pen and Touch ist ein kabelloses Grafiktablett aus dem Hause Wacom, das mittlerweile schon für Ikea-Expresskassen genutzt wird. Es besitzt eine Multitouchtechnologie und einen batterie- und kabellosen Stift, dessen Technologie, wie bei allen Wacom Grafiktabletts, patentiert ist. Neben Stift und Grafiktablett befinden sich in der Verpackung auch noch Stiftspitzen und ein ringförmiges Werkzeug, um diese Spitzen zu wechseln. Obwohl das Gerät schon zur höheren Klasse der Grafiktabletts gehört und die meisten Nutzer wahrscheinlich schon entsprechende Kenntnis und Übung erlangt haben, bietet die Software neben der Installation des Bamboos, einem Benutzerhandbuch oder den neuesten Infos auch ein Lernprogramm für diejenigen, die sich mit Grafiktabletts noch etwas schwer tun.
Das Lernprogramm überzeugt durch seine einfache Handhabung und die Fähigkeit, das notwendige Wissen zu vermitteln. So zeigt es beispielsweise dem Nutzer, wie er mit dem Stift navigieren oder die Fingergesten nutzen kann. Tippt man mit zwei Fingern in geringem Abstand zueinander auf eine Datei oder einen Ordner, führt das Grafiktablett automatisch einen Rechtsklick aus. Scrollen kann man, indem man mit zwei Fingern eine Wischbewegung nach unten oder nach oben ausführt. Die Scrollfunktion wird noch kurze Zeit und in ihrer Geschwindigkeit abgeschwächt durchgeführt, wenn man die Finger nach der Geste leicht vom Tablett hebt. Während man mit einem Finger ganz simpel den Mauszeiger bewegt oder einen Linksklick durchführt, kann man in Photoshop CS3 (in CS4 jedoch nicht) sogar ein Bild drehen oder mit zwei sich voneinander entfernenden Fingern in ein Bild hineinzoomen. Man kann sogar mit der Touch-Funktion in Photoshop wie mit Fingerfarben malen, indem man eine der Tasten mit der Funktion „Klicken“ belegt und gleichzeitig den Knopf am Bamboo drückt, so dass man beide Hände am Gerät hat. Weitere Fingergesten werden dem Nutzer leicht verständlich im Lernprogramm vorgeführt.
Das Grafiktablett wirkt flacher als sein Vorgänger. In der M-Version besitzt die aktive Fläche eine Größe von 217 x 137 mm und eine Touch-Fläche mit einer Größe von 190 x 130 mm. Auf einer Seite des Grafiktabletts befinden sich vier frei belegbare Express-Keys, von denen der obere standardmäßig dazu da ist, um die Touch-Funktion auszuschalten, da die Fläche so empfindlich ist, dass schon ein Blatt Papier genügt, damit sie reagiert. Im Dienstprogramm lassen sich für diese Keys aber auch andere Befehlszuweisungen wie Rechtsklick, „Zurück“ oder auch „Desktop anzeigen“ vornehmen. Natürlich können die Express-Keys für Linkshänder auch nach rechts gedreht werden. Durch die Statusleuchte am Grafiktablett weiß der Nutzer immer, ob derzeit der Stift oder aber die Touch-Oberfläche aktiviert ist. Dies gibt sie in vier Helligkeiten und zwei Farben an, so dass ein Verzweifeln vor dem Rechner ausgeschlossen ist.
Auch der Stift hat sich in der neuen Version verändert. Er ist schwerer und weist Kanten auf, so dass er nicht mehr wegrollen kann. Er ist mit seinen 133 Punkten pro Sekunde und 2.540 dpi gut für zeichnerische Ambitionen geeignet und übertrumpft die Touch-Funktion hinsichtlich Präzision und Geschwindigkeit ganz eindeutig, auch wenn der Bedienkomfort per Touch in anderen Anwendungen besser ist. In den Systemeinstellungen lassen sich auch für den Stift verschiedene Einstellungen vornehmen. Man kann sowohl die Empfindlichkeit der Spitze als auch die des Radierers einstellen oder wie die beiden Knöpfe belegt werden sollen, die sich am Stift befinden. Auch lassen sich Zeigergeschwindigkeit oder –beschleunigung einstellen. Die Touch-Funktion ist automatisch ausgeschaltet, wenn man sich der Fläche mit der Stiftspitze nähert. Die Statusleuchte leuchtet dann in einem warmen Rot. Somit muss man den Stift nicht mehr, wie bei vielen anderen Grafiktabletts, umständlich zur Seite legen, um die Maus benutzen zu können. Neben dem Aussehen und den Einstellungen ist das pixelgenaue Bewegen des Cursors ein weiterer Pluspunkt, so dass sich auch kleinere Photoshop-Arbeiten präzise erledigen lassen. Leider sind die Wacom-Stifte untereinander nicht kompatibel, was jedoch nicht gegen eine möglichen Kauf sprechen sollte. Wer sich jedoch nur für den Stift interessiert, sollte lieber zu einem Wacom-Tablett ohne Touch-Bedienung greifen.
Wie sich das Bamboo Fun Pen and Touch von den anderen Modellen der Bamboo-Reihe unterscheidet, kann man auf dieser Grafiktablett Vergleich-Seite finden.
Das Bamboo kann ohne Akkus genutzt werden und bietet neben einer größeren Touch-Oberfläche mehr Gesten als seine Vorgänger. Noch dazu nimmt die kleinere Variante weniger Platz auf dem Schreibtisch ein. Wer an einem Kauf interessiert ist, sollte diesen jedoch im Internet und nicht im Laden durchführen, da der potentielle Nutzer mit enormen Preisunterschieden rechnen muss.
Bei Amazon kostet das Bamboo Fun Pen and Touch (Medium) 169,50€.
Test: Aiptek Media Tablet 14000U
Nächster Kandidat in unserem Testlabor ist das Media Tablet 14000U aus dem Hause Aiptek. “Aiptek? Hm…” - ja, da war doch was. Aiptek hatte früher den Ruf eines Billigproduzenten aus China inne - zumindest das was Camcorder anging. Das Design des Testobjekten haut einen auf jeden Fall schon einmal nicht vom Hocker. Ein großes, hellgraues Brett (30×18cm Arbeitsfläche, ca. 1,5cm Höhe) mit einer Menge an Knöpfen dran und einem futuristisch, aber unbequem erscheinenden Stift.
Im Lieferumfang sind neben dem eigentlichen Grafiktablett der Stift, inklusive Batterie, 2 Ersatzspitzen, eine Pinzette zum Stiftspitzen wechseln, einen Stifthalter und ein Handbuch. Zusätzlich liegt eine Vollversion von Adobe Photoshop Elements 5 der Packung bei.
Die Arbeitsfläche des Media Tablets ist mit 30×18cm natürlich sehr beeindruckend. Zusätzlich sind auf dem Tablett 34 frei konfigurierbare Makrotasten angeordnet, auf die man sich spezielle Befehle und Tastenkombinationen legen kann. An den beiden oberen Enden des Tabletts sind zwei Drehregler zu finden, die das Heran- und Herauszoomen auch für Rechts- sowie Linkshänder ermöglichen. Zusätzlich befindet sich in der Mitte eine kleine Menüleiste mit einer Lautstärkeregulierung und Navigation (hoch, runter, links, rechts).
Das Aiptek Slim Tablet 14000U kommt mit einer Auflösung von 4000 Lpi und einem Stift mit 1024 Druckstufen daher. Die Erkennungshöhe des Stiftes liegt bei ungefähr 10mm; die Genauigkeit beträgt ungefähr 0,42mm. Die technischen Features hören sich schon mal vielversprechend. Wie schlägt sich das Aiptek aber im Praxistest?
Der Stift liegt trotz seiner großen Länge gut in der Hand. Trotzdem muss man sich vor Allem an die Batterien im Stift gewöhnen, die den Schwerpunkt des Stiftes verlagern und sehr ungewohnt erscheinen lassen. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase, merkt man dieses Merkmal allerdings nicht mehr. Das Tablett erkennt den Stift schnell und relativ genau; nach kurzer Eingewöhnungsphase lassen sich zitterfreie Kreise problemlos zeichnen. Das Slim Tablet 14000U stößt aber bei schnellen Zeichenbewegungen schnell an seine Grenzen und kommt mit der Geschwindigkeit nicht mehr hinterher. Zusätzlich muss man vergleichsweise Fest auf die Oberfläche drücken, damit der Stift eine durchgehende Linie erzeugt. Ein großes Manko ist, wie bei fast allen Grafiktabletts, die Anordnung der Tasten auf dem Stift. Ohne Krämpfe und Verrenkungen ist es nur sehr schwer die Tasten während des Zeichnens zu erreichen. Diese beiden Punkte bremsen den Workflow (Arbeitsfluss) erheblich.
Die mitgelieferten Treiber für das Grafiktablett haben nur teilweise Funktioniert. Bei Windows XP gab es einen Installationsfehler, bei Vista 32-bit lief alles Problemlos und bei Windows 7 32-bit wurde das Tablett gar nicht erst erkannt. Dafür liefen nach der Installation des Treibers von der Herstellerseite alle Systeme stabil. Lediglich bei Windows 7 machte das Zoom-Rad Probleme und zoomte willkürlich herein und wieder hinaus.
Wer sich ausgiebig mit Grafikdesign beschäftigt, wird mit dem Aiptek Slim Media Tablet 14000U auf Dauer nicht glücklich werden. Fortgeschrittene Benutzer werden durch die oben angesprochenen Punkte leider ausgebremst und dürften relativ schnell frustriert werden. Für den Hobby-Grafiker oder Fotograf der seine Fotos retouchieren möchte, ist das Tablett für knapp 100 Euro eine gute Wahl. Besonders Benutzer die sich flächentechnisch nicht einschränken möchten, werden mit der großen Arbeitsfläche glücklich werden. Zu einem günstigeren Preis gibt es kein vergleichbares Tablett mit einer so enormen Arbeitsfläche.
Das Media Tablet 14000U gibt es bei Amazon.de für 97,45€ inklusive Versandkosten.
Review: Wacom Intuos 4 L (A4) Test
Das neue vorzeige-Grafiktablett von Wacom, das Wacom Intuos 4, ist in aller Munde. Doch was kann das graue Brett wirklich? Wir haben das neue Tablett genau unter die Lupe genommen.
Das Intuos 4, das besonders bei Mac-Nutzern sehr beliebt ist, gibt es in den Größen S, M, L und XL, um für jeden die für ihn beste Lösung anbieten zu können. Natürlich sind aber auch die Preise entsprechend unterschiedlich. Je nach Größe variieren sie zwischen 225 und 800 €. Version L gehört somit zu den etwas teureren Grafiktabletts seiner Generation.
Der Umfang des Pakets in Deutschland ist eher klein. Neben dem Grafiktablett an sich, dem Stift mit samt Ersatzspitzen in seiner Basis und Stifthalter gibt es eigentlich nur noch die Treiber-CD sowie ein USB-Kabel. Der erste Eindruck beim Anblick des riesigen Pakets dürfte also trügen.
Das Grafiktablett ist nämlich sehr flach, wirkt aber auf keinen Fall billig, da das schwarze edle Design wirklich überzeugend ist. Die Größe beträgt ca. 47,5 x 32,5 cm, die Arbeitsfläche ca. 33,5 x 21 cm, was zum Arbeiten in der Größe A4 vollkommen ausreichend ist. Diese Zeichenfläche im Verhältnis 16:10 entspricht den üblichen Mac-Monitorformaten. Um die Arbeitsfläche herum befinden sich auf der einen Seite mehrere Funktionstasten und ein OLED-Display, auf der anderen an den Ecken zwei USB-Anschlüsse. Noch dazu wurden bei der Entwicklung des Intuos 4 L Links- sowie Rechtshänder berücksichtigt. Es ist also möglich, Bedienelemente entweder links oder rechts anzuschließen. Entsprechende Anzeigen wie die Schrift oder das OLED-Display sowie die Zuordnung der Funktionen werden dann mittels Systemeinstellung oder bei der Installation ausgerichtet. Ebenfalls neu ist der vierfach belegbare Touch Ring, der frei konfigurierbar ist – ebenso wie die Express Keys. Funktionen wie die Steuerung der Pinselgröße oder das Wechseln zwischen verschiedenen Ebenen können somit beliebig in den Wacom Tablett-Eigenschaften vom Nutzer eingestellt werden. Auch das Ändern der Eigenschaften für den Stift und die Tasten auf dem Tablett ist hier möglich. Auch die bereits erwähnte Arbeitsfläche bietet verschiedene Einstellmöglichkeiten. So kann man beispielsweise zwischen der gesamten Nutzung des Arbeitsbereiches oder einer selbst definierten Arbeitsgröße wie Din A5 wählen.
Bei vielen Grafiktabletts macht sich immer wieder die schlechte „Druckempfindlichkeit“ des Stiftes bemerkbar, die sich darin äußert, dass feine Linien auf dem Bildschirm nicht zu sehen sind, da das Tablett den Stift bei geringem Andruck nicht richtig realisiert. Beim Intuos 4 trifft das allerdings nicht zu, denn auf dem Bildschirm zeigen sich bereits bei den leichtesten Berührungen auf der Zeichenfläche Linien, was vergleichbar mit dem normalen Zeichnen auf Papier ist. Es ist daher möglich, besonders genaue Korrekturen mittels Präzisionsmodus auf dem Bildschirm vorzunehmen. Während dieser Einstellung ist der Zeichenweg verlangsamt, so dass ein exaktes Ausarbeiten der Zeichnung möglich ist. Für Fehler gibt es am Stift sogar noch einen mitgelieferten Radierer sowie einen Zwei-Tasten-Seitenschalter.
Die so genannten „Quick Points“ findet der Nutzer lediglich in der L-Version. Diese Points sorgen dafür, dass man auf dem Grafiktablett rechts oder links unten einen kleinen wählbaren Bereich hat, in dem man schnell an eine gewünschte Stelle auf dem Bildschirm gelangen kann. Diese Funktion klingt zwar gewöhnungsbedürftig, ist letztendlich bei der täglichen Arbeit mit dem Tablett aber nicht mehr wegzudenken.
Zwar kann man für die meisten Bedienelemente des Grafiktabletts eine eigene Funktionsbelegung wählen, jedoch wechselt diese, sobald ein Programm mit anwendungsbezogenen Belegungen geöffnet wird. Als weiteres Extra gibt es auf dem Tablett ein Radialmenü, das in Overlay-Anzeige auf dem Bildschirm erscheint und in dem man zwischen Programmen wechseln kann. Zusätzlich bietet es noch mehr konfigurierbare Anwendungsbefehle an.
Insgesamt kann man beim Wacom Intuos 4 L wenig bemängeln. Zusatzstifte wie einen Airbrush aus älteren Modellen kann man in der neuen Gerätegeneration zwar nicht verwenden und das Softwarebundle ist nicht sehr umfangreich, jedoch ist die Stiftleistung im Gegensatz zu anderen Grafiktabletts unschlagbar. Noch dazu sind sämtliche Tasten frei konfigurierbar und somit auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten. Das Tablett selbst ist kompatibel mit vielen Bildbearbeitungsprogrammen und es ist ohne weiteres möglich, weitere Eingabegeräte neben dem Wacom zu verwenden.
Höchstpunktzahl! Ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis wird man kaum wo anders finden. Wie gewohnt ausgezeichnete Qualität des japanischen Grafiktablettherstellers.
Der Preis für das getestete Modell Intuos 4 L (Large) beläuft sich auf knapp 450 Euro.
Bei Amazon kostet das Intuos 4 434,95€ inkl. Versandkosten.

Review: Medion MD 85637 Test
Wer gerne kreativ tätig werden möchte und zudem Kenntnisse in Photoshop, Photo Impact oder anderen gängigen Grafikprogrammen besitzt, für den ist das Grafiktablett MD 85637 von Medion, das über eine USB-Schnittstelle einfach zu installieren ist, genau das richtige. In der Verpackung befinden sich neben dem gerade einmal ca. 5 mm dünnen Grafiktablett zwei CDs, eine Anleitung in Deutsch und der zum Zeichnen notwendige Stift, für den es zudem zwei Ersatz-Spitzen und einen Stift-Halter gibt und der mit einer handelsüblichen AAA-Batterie betrieben wird. Die Sensorfläche, auf der gezeichnet wird, ist ca. 25,4 x 15,9 cm groß und hat das Format 16:9. Auf dem oberen Teil der nahezu hauchdünnen Fläche befindet sich eine ca. 1 cm dicke Leiste, auf der sich der Herstellername befindet. Um die Sensorfläche herum sieht man 29 Schnellstartfelder, die beliebig programmiert werden können. Die meisten und wichtigsten von ihnen befinden sich über der Sensorfläche, der Rest auf der linken und rechten Seite. Es gibt u.a. ein Scheren-Symbol für die Ausschneide-Funktion, ein Pinsel, aber auch ein Disketten-Symbol zum Speichern.
Insgesamt ist das Grafiktablett in Silber gehalten, so dass es edel, aber dennoch schlicht wirkt. Leider trifft diese Wirkung auf den drahtlosen Stift nicht zu, denn er ist aus reinem Plastik und der Benutzer muss selbst herausfinden, wie er am besten zu halten ist, da es keine Gummierung oder „Fingerführung“ gibt. Dafür gibt es aber einen Kugelschreiber-Clip am Stift, für den es wahrscheinlich aber eher keinen Zweck gibt, da der Stift problemlos in den Stift-Halter gesteckt werden kann. Dieser ist zwar aus reinem Gummi, steht dadurch aber rutschfest auf dem Tisch. Da der Innenbereich dem Stift angepasst ist, liegt dieser stabil und weich im Halter. Auch die Spitze ist geschützt und wird somit nicht belastet. Obwohl der Stift normalgroß ist und die übliche bauchige Form für eine Batterie hat, finden sich zusätzlich zwei Knöpfe an den Seiten, denen Doppelklicks bzw. verschiedene Mausklicks zugewiesen werden können. Neben der reinen Plastik als Material gibt es jedoch noch den weiteren Nachteil des Batteriefachs, das für den Erstanwender nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Daher ist es in den meisten Fällen notwendig, die Anleitung zur Hand zu nehmen, um das Batteriefach zu finden.
Leider weiß man im ersten Moment nicht, wie das Grafiktablett mit einem normalen Monitor im Format 4:3 klarkommen soll. Es wird zwar die gesamte Zeichenfläche auf dem Monitor wiedergegeben und es kommt beim normalen Zeichnen oder Schreiben auch nicht zu Verzerrungen, jedoch stellt sich das Skizzen-Abzeichnen als Problem dar. Wie bei jedem guten Grafiktablett, kann man auch bei diesem die auf der Zeichenfläche befindliche Folie abziehen, um Skizzen darunter zu platzieren. Diese können dann mit dem Stift nachgezeichnet werden und entstehen gleichzeitig im gewählten Grafikprogramm. Dank der 1024 Druckempfindlichkeitsstufen lässt sich zusätzlich die optimale Strichdicke einstellen. Leider sieht man beim Skizzen-Abzeichnen deutliche Verzerrungen, die sich darin äußern, dass die Zeichnung auf dem Monitor in der Länge höher ist als im Original. Da es sich beim „Sicht-Zeichnen“ jedoch nicht so verhält, ist dieser unumgängliche Zustand aber durchaus zu verkraften.
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Beim MD 85637 ist sogar dafür gesorgt, dass die Batterien des Stiftes geschont werden, denn er schaltet sich automatisch nach etwa 5 Minuten ab, wenn man ihn für längere Zeit nicht benutzt. Er kann jedoch bereits nach einem kurzen Andruck wieder aktiviert und somit genutzt werden.
Insgesamt lässt sich also sagen, dass das Grafiktablett gleichwertige Vor-, aber auch Nachteile hat. Für das einfache Zeichnen und Schreiben ist es sehr gut geeignet, für das Abzeichnen von Skizzen eher weniger. Wer jedoch kein eigenes Grafikprogramm besitzt, wird sich dafür über das auf der zweiten CD mitgelieferte vollwertige Bildbearbeitungsprogramm „Ulead PhotoImpact 12 SE“ freuen. Die Treiberinstallation ist sehr einfach, jedoch fehlt eine Hilfe-Funktion, die für einen Erstanwender sehr wichtig sein dürfte. Für einen Anfänger ist es also ein längerer Prozess, sich in das Grafiktablett einzuarbeiten. Danach kann sich der geübte Anwender jedoch über viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten freuen und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Etwaige Schwierigkeiten resultieren zwar aus dem geringen Preis des Tabletts, jedoch dürften diese für einen Neueinsteiger oder Gelegenheitsmaler kein Problem sein.






